Stimmen zum Bürgerrat

Was denken Sie über den Bürgerrat Bildung und Lernen, welchen Herausforderungen soll er sich stellen und wie sehen Sie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Verfahren? Politikerinnen und Politiker und Verantwortliche aus den unterstützenden Organisationen erzählen, wie sie den Bürgerrat Bildung und Lernen sehen.

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister Wuppertal, Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Uwe Schneidewind erzählt über seine Perspektive auf Bürgerräte und die Jugendbeteiligung im Bürgerrat Bildung und Lernen..

„.. Wir müssen sehen, dass sich in bestimmten Kompetenzfeldern die Alterslogik radikal umdreht. (…) Wenn es heute um die Bedeutung neuer Medien geht (…) ist eine 15-Jährige in der Regel weit kompetenter (…) als jemand der 40 oder 50 Jahre älter ist…“


Klaus Hebborn, Leiter des Dezernats Bildung, Kultur, Sport und Gleichstellung im Deutschen Städtetag

Der Deutsche Städtetag unterstützt den Bürgerrat Bildung Lernen. Klaus Hebborn erzählt warum …

„…die beiden Hauptkritikpunkte am Bildungssystem sind aus unserer Sicht die (…) hohe Abhängigkeit von Bildungschancen vom sozialen Status und auf der anderen Seite auch unzureichende Bildungsqualität…“


Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer im Deutschen Städte- und Gemeindebund

Der Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) unterstützt den Bürgerrat Bildung und Lernen. Dr. Gerd Landsberg erzählt, warum sich im deutschen Bildungssystem etwas ändern muss.

„Bildung ist die entscheidende Zukunftsfrage für unser Land, wirtschaftlich aber auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft“


Gabriele Klenk, Mitglied im Bundesvorstand des Grundschulverbands

Der Grundschulverband unterstützt den Bürgerrat Bildung und Lernen. Gabriele Klenk erzählt, warum Bürgerinnen und Bürger beim Thema Bildung und Lernen mitreden sollten.

„… sie (die Kinder) werden sicherlich einmal die Zukunft der Gesellschaft mitgestalten, in einer Welt in der sie (…) Lösungen werden finden müssen für Probleme, die ihnen unsere Generation (…) gehäuft mitgibt.“


Dieter Zielinski, Stellvertretender Vorsitzender und Landesvorsitzender GGG-SH, Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens (GGG)

Der GGG unterstützt den Bürgerrat Bildung und Lernen. Dieter Zielinski erklärt, was ihm in der Zusammenarbeit zwischen Kindern und Erwachsenen im Bürgerrat wichtig ist.

„Was können Bürgerinnen und Bürger tun, um unser Bildungssystem nachhaltig zu verbessern? Ich würde sagen: Engagiert euch! (…) Wichtig ist, dass das, was mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet worden ist, Eingang findet in die Gesamtdiskussion“


Dr. Fritz Schäffer, Leiter der Abteilung Schul- und Bildungspolitik im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)

Der BLLV unterstützt den Bürgerrat Bildung Lernen. Dr. Fritz Schäffer erzählt, welchen Reformbedarf und welche Veränderungsmöglichkeiten er sieht.

„Viele mögliche Einwände und Gegenstimmen sind schon überarbeitet und diskutiert worden (…). Die Bildungsdiskussion, die Reformdiskussion ist seit Jahrzehnten in Gange. Aber sie wird meistens geführt von Lobbyorganisationen (…) und ist dadurch meiner Ansicht nach festgefahren…“


Amelie Paasen, Mitglied des youpaN (Jugend-Panel zur Bildung für nachhaltige Entwicklung der Stiftung Bildung)

youpaN unterstützt den Bürgerrat Bildung und Lernen. Amelie Paasen erzählt, warum ihr die Beteiligung von jungen Menschen besonders wichtig ist.

„… und dann spielt für mich Bildung nochmal eine besondere Rolle, weil Bildung eines der großen politischen Themen ist, mit denen junge Menschen von klein auf viel zu tun haben.“


Sabrina Wetzel, Vorstand im Bundeselternrat

Der Bundeselternrat unterstützt den Bürgerrat Bildung und Lernen. Sabrina Wetzel erzählt, warum Schülerinnen und Schüler eine Stimme brauchen.

„Es geht ja nicht immer darum, die Eltern und Lehrer zu hören, nein, die Schüler sind unser wichtigstes Kapital und die müssen wir stützen und die müssen wir hören.“


Finn Siebold, Mitglied des youpaN (Jugend-Panel zur Bildung für nachhaltige Entwicklung der Stiftung Bildung)

youpaN unterstützt den Bürgerrat Bildung und Lernen. Finn Siebold erklärt, warum Beteiligung gerade im Bildungswesen wichtig ist.

„Ich glaube, Bürgerinnen und Bürger können ihre eigenen Lebensrealitäten einbringen, um das Bildungssystem nachhaltig zu verbessern.“


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