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#besserlernen: Unser Offener Brief

#besserlernen

Hallo!

Das ist ein offener Brief – und er geht raus an all die, die darüber bestimmen, wie Bildung und Schule in Deutschland aussehen: die Politik, die Verwaltungen, die Schulleitungen …

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie haben WIR Schüler*innen gemacht, was IHR von uns verlangt habt: Wir haben verzichtet und zurückgesteckt. Lernen wurde unter diesen Bedingungen noch schwieriger.

Wäre es jetzt nicht fair, wenn IHR im Gegenzug UNS mal zuhören würdet!? Denn sind wir ehrlich, in Sachen Bildung und Schule sieht es bei uns nicht besonders toll aus. Studien haben das gerade wieder gezeigt. Wir Schüler*innen müssen aber keine Studien lesen, um zu wissen, wo es hakt.

Wir mögen aus verschiedenen Bundesländern kommen und unterschiedliche Schulformen besuchen. Aber wir Kinder und Jugendliche haben eins gemeinsam: Wir wollen bessere Bildung und bessere Schulen! Deshalb fordern wir:

Wir MÜSSEN alle die gleichen Chancen haben! Egal wer und wie wir sind, wo wir herkommen, wie wir aussehen, an was wir glauben oder wie viel Geld wir haben.

Schulen müssen SCHÖN sein. Damit meinen wir aber nicht nur, dass alles hübsch angemalt wird. Schöne Schulen sind für uns Orte zum Wohlfühlen. Und das heißt ganz praktisch: Wir wollen zum Beispiel saubere Toiletten, ansprechende Schulhöfe und eine moderne technische Ausstattung. Vor allem aber wollen wir genügend Lehrer*innen, die uns unterrichten können und dafür gut ausgebildet sind.

Und: Wir wollen MITENTSCHEIDEN. Darüber, WIE wir lernen und WAS wir lernen. Dabei geht es vor allem um Sachen, die mit unserem Leben zu tun haben und die wir in Zukunft auch wirklich brauchen.

Ihr seht, wir haben viel zu besprechen. Als Kinder und Jugendliche haben wir ein Recht auf Mitbestimmung, wenn es um unsere Belange geht. Ihr Erwachsenen fordert für euch immer RESPEKT. Das fordern wir für uns auch!

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Sprecht mit uns, wie wir Bildung in unserem Land besser und gerechter machen können.

Erstunterzeichner*Innen

Gülsah Arslan, Alice da Silva, Esma Nur Kici, Cham Omran, Jayne Voorhaar, Luis Hageleit, Lena Kriglowitsch, Rüya Killi, Luna Elsner, Matilda Pfeil, Delal Aba, Paula Grönniger, Juliano Dahmen, Serafina Issa, Amy Sue Hobrack, Ronja Radscheidt, Moescha Landsberger, Sophie Lahr, Romy Schrapp

#besserlernen: Der Offene Brief für bessere Bildung ist eine Aktion der Kinder und Jugendlichen im Bürgerrat Bildung und Lernen

Die Aktion

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Teilnehmende Schulen

Gesamtschule Bonns Fünfte

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Evangelische Schule Berlin Zentrum (ESBZ)

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Heumadenschule Grund- und Werkrealschule Calw

Macht mit! #besserlernen: Unser Offener Brief

Auch unsere Meinung zählt. Wir wollen gehört werden. Deshalb veröffentlichen wir einen Offenen Brief an alle, die darüber bestimmen, wie Bildung und Lernen in unserem Land aussehen. Geschrieben wurde er von den Kindern und Jugendlichen im Bürgerrat Bildung und Lernen.

Unterschrieben werden kann er von allen Schüler*innen in Deutschland.

Foto: Marcel Kusch

Mitmachen ist ganz einfach:

  • Offenen Brief downloaden und ausdrucken.
  • UNTERSCHREIBEN
  • Per Post oder E-Mail an uns VERSCHICKEN:

Bürgerrat Bildung und Lernen
c/o Montag Stiftung Denkwerkstatt
Raiffeisenstraße 3
53113 Bonn

E-Mail: info@besserlernen.schule

  • Druckt den Brief aus (am besten in Postergröße (z.B. in DIN A3 oder DIN A2) und sprecht euch mit eurer SV, euren Lehrer*innen und/oder der Schulleitung ab.
  • Überlegt zusammen, wo und wie die Unterschriftenaktion stattfinden kann: in den Klassenzimmern, auf dem Schulhof, in der Aula?
  • Besorgt euch (bunte) Stifte und Papier: Wenn viele Schüler*innen mitmachen wollen, können sie auch auf einer langen Tapetenrolle unterschreiben.
  • Habt ihr Ideen, wie Lernen und Schule besser werden können? Malt Plakate mit euren Forderungen. So könnt ihr direkt in den Austausch kommen, was sich an eurer Schule verändern könnte.
  • Schickt eure Unterschriften (Tapetenrollen und Papier) an den Bürgerrat Bildung und Lernen. Wenn ihr möchtet, schickt uns auch Bilder eurer Aktion und von euren Plakaten mit den Forderungen.
  • Zusätzlich könnt ihr eine Kopie des Briefes mit eurem Absender auch direkt an Menschen aus der Politik* und der Verwaltung** bei euch im Ort schicken und sie zu einer Diskussion an eure Schule einladen.

* z.B. eure Bürgermeister*innen, eure Landtags- und Bundestagsabgeordneten, die Bildungsminister*innen in eurem Bundesland und die Bundesbildungsministerin

** z.B. das Schulamt in eurer Stadt oder Gemeinde

Wenn Ihr Fragen habt oder Hilfe benötigt, meldet euch bei uns. Wir helfen euch gerne bei der Planung!

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Fragen und Antworten (FAQ)

Am 8. Dezember ist der „Tag der Bildung“. An diesem Tag veröffentlichen wir, die Kinder und Jugendlichen im Bürgerrat Bildung und Lernen, unseren Offenen Brief für bessere Bildung und übergeben ihn persönlich an Karin Prien. Sie ist die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK). In der KMK versammeln sich alle Minister*innen, die in den Bundesländern für die Bildung an Schulen zuständig sind. Deshalb ist die KMK eine wichtige Stimme für die Bildung in Deutschland.

Ja, auch Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, ihre Meinung frei zu sagen. Bei Dingen, die uns direkt betreffen, haben wir auch ein Recht auf Mitbestimmung. Das steht in der UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 12 und Artikel 13).

Der Offene Brief ist ein Ergebnis aus dem Bürgerrat Bildung und Lernen. Wir, die „Erstunterzeichner*innen“ des Briefs, sind die Kinder- und Jugend-Botschafter*innen in diesem Bürgerrat. Wir sind zwischen zehn und 16 Jahre alt, kommen aus verschiedenen Bundesländern und besuchen unterschiedliche Schulformen. Wir haben zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen von unseren Schulen, mit anderen Mitgliedern des Bürgerrats und auch schon mit Politiker*innen darüber gesprochen, was wir aus unserer Sicht wichtig finden. Ein Team von Expert*innen für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen hat uns dabei und beim Schreiben des Briefes unterstützt. Insgesamt haben an den Kinder- und Jugend-Werkstätten des Bürgerrats seit 2021 in ganz Deutschland 220 Kinder und Jugendliche aus 28 Schulen und Bildungseinrichtungen teilgenommen und Ideen für besseres Lernen entwickelt.

Hier findet man unsere Forderungen.

Der Bürgerrat Bildung und Lernen ist eine Gruppe von rund 800 per Zufall ausgewählten Menschen aus ganz Deutschland. Bürgerräte sind dazu da, um Politiker*innen aus Sicht der Menschen in unserer Gesellschaft zu beraten. Denn die Aufgabe von gewählten Politiker*innen in einer Demokratie ist es, die Vorstellungen möglichst vieler Menschen ihres Landes gut umzusetzen. Ein Ziel von Bürgerräten ist es deshalb, bei der zufälligen Auswahl von Teilnehmenden möglichst viele unterschiedliche Menschen zusammenzubringen, wie eine Art „Mini-Deutschland“. Im Bürgerrat Bildung und Lernen sprechen, streiten, überlegen und verhandeln alle zusammen, wie unsere Bildung in Deutschland verbessert werden kann. Unsere Vorschläge stellen wir dann der Politik vor. Viele Politiker*innen finden das gut und wollen wissen, was wir denken.

Bildungsgipfel 2022: Kinder fordern Respekt und Mitsprache (buergerrat-bildung-lernen.de)

„Junge Seite“ des Bürgerrats Bildung und Lernen (buergerrat-bildung-lernen.de)

Der Bürgerrat Bildung und Lernen wurde von der Montag Stiftung Denkwerkstatt ins Leben gerufen. Die Montag Stiftung Denkwerkstatt ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung in Bonn.

Bürgerräte werden oft von Parlamenten beauftragt. Doch es gibt kein Parlament, das für „die deutsche Bildung“ verantwortlich ist. Zuständig für die Bildung sind die Parlamente in den 16 Bundesländern. Verantwortlich dafür, wie die Schulen ausgestattet werden, sind die Städte und Gemeinden. Und auch die Bundespolitik, die Regierung in Berlin, bestimmt in vielen Bereichen mit.

Alle Unterschriften, die ihr uns zurückschickt, übergeben wir Ende des Jahres 2023 an möglichst viele Politiker*innen. Damit sagen wir ihnen: Wir wollen, dass etwas passiert. Und wir haben ein Recht darauf, mitzureden und mitzuentscheiden.

Mehr Infos: jugend.buergerrat-bildung-lernen.de

Viele haben durch Corona erlebt, wie schwer es für viele Kinder und Jugendliche an den Schulen sein kann. Im Moment gibt es auch Berichte und Studien von Expert*innen, die die Probleme in der Bildung in Deutschland untersuchen und bestätigen. Im Moment zum Beispiel der „Nationale Bildungsbericht“ und der „IQB-Bildungstrend 2021“. Dazu sagt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger: „Der Bildungsbericht zeigt einmal mehr: Unser Bildungssystem muss besser werden. Es muss den Einzelnen bestmöglich fördern und dafür den Herausforderungen der Zeit gewachsen sein. Wir brauchen eine schnellere Digitalisierung der Bildung, eine bessere Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen und vor allem mehr Chancengerechtigkeit.“

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