Der Bürgerrat Bildung und Lernen
#besserlernen
Die Empfehlungen des Bürgerrats Bildung und Lernen
Fünf Jahre lang haben über 700 Menschen gemeinsam an Ideen gearbeitet, wie Bildung und Lernen in Deutschland besser werden kann. Von der frühkindlichen Bildung über die Schule bis zur beruflichen Bildung zielen die Empfehlungen auf langfristige Veränderungen in der gesamten Bildungskette. Die Botschaft ist klar: Bildung geht uns alle an – und Bürgerinnen und Bürger verdienen Gehör.
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Mehr InformationenBessere KITAs für alle
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Mehr InformationenBessere Schulen für alle
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Mehr InformationenBessere Berufliche Bildung für alle
Hintergrund
Gute Bildung ist ein Menschenrecht. Sie ist Grundlage einer vielfältigen demokratischen Gesellschaft. Bildungschancen entscheiden über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Seit Jahren jedoch schneidet das deutsche Bildungssystem im internationalen Vergleich schlecht ab. Die Bildungspolitik steht in der Kritik, zu wenig zu unternehmen, um den wachsenden Herausforderungen zu begegnen: Erfolg in der Bildung hängt bei uns immer noch stark von der Herkunft und den Möglichkeiten einer Familie ab. Digitales Lernen und Lehren kann an Schulen häufig nicht umgesetzt werden. Viele Schulen sind sanierungsbedürftig und werden den räumlichen Anforderungen an eine zeitgemäße Pädagogik nicht gerecht. Globale Veränderungen und neue Anforderungen an die Berufe erfordern veränderte Kompetenzen. Die Corona-Krise hat den Reformbedarf der deutschen Bildung noch klarer verdeutlicht – der Druck auf die Politik wächst.
Was denken Bürger*innen, Eltern, Schüler*innen, Auszubildende und Studierende über die deutsche Bildung? Welche Herausforderungen und Probleme müssen aus ihrer Sicht dringend bearbeitet werden? Wie sehen bildungspolitische Reformen aus, die Probleme lösen und gleichzeitig in der Gesellschaft mehrheitsfähig sind? Der Bürgerrat Bildung und Lernen hat Antworten auf diese Fragen erarbeitet und politischen Entscheidungsträger*innen mehrheitsfähige Lösungen angeboten.
Der Bürgerrat Bildung und Lernen…
… das sind rund 700 zufällig ausgewählte Bürger*innen, die einen Querschnitt der Bevölkerung Deutschlands abbilden.
… darunter auch Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.
… traf sich von 2021 bis 2025 an unterschiedlichen Orten oder online zu Diskussionen über Bildung und Lernen.
… diskutierte in Kleingruppen und in der Großgruppe über Frühkindliche Bildung, Allgemeinbildende Schulen und Berufliche Bildung.
… erarbeitete Empfehlungen für Politik und Praxis.
… war dabei ergebnisoffen.
… stellte seine Empfehlungen politischen Entscheidungsträger*innen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vor.
… machte Aktionen in und für Bildungseinrichtungen.
… wurde ins Leben gerufen von der unabhängigen und gemeinnützigen Montag Stiftung Denkwerkstatt.
So haben wir gearbeitet
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Mehr InformationenDer Bürgerrat Bildung und Lernen brachte Menschen zusammen, um gemeinsam Empfehlungen für ein zukunftsfähiges Bildungssystem zu entwickeln. Er setzte sich aus zufällig ausgelosten Teilnehmenden aus ganz Deutschland zusammen. Auch Schüler*innen unter 16 Jahren brachten ihre Perspektiven in die Beratungen des Bürgerrats ein. Das Ziel waren konkrete Empfehlungen, die der Bürgerrat an die Politik in Bund, Ländern und Kommunen übergeben hat. Es sollten möglichst viele verschiedene Sichtweisen dabei sein: Der Bürgerrat vertrat unsere Gesellschaft als sogenannte „Mini-Publik“, also eine „kleine Öffentlichkeit“, die in etwa die Zusammensetzung der Gesellschaft abbildet.
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nahmen im Rahmen von Kinder- und Jugendwerkstätten am Bürgerrat teil. 2021 haben sie eigene Empfehlungen entwickelt, die sie dem Bürgerrat vorgestellt und in einem eigenen Programm veröffentlicht haben. 2022 haben sie einen Offenen Brief verfasst, mit dem sie 2023 auf Tour gingen.
In dieser Rolle sah sich der Bürgerrat

Fishbowl-Diskussion - Bürgerrat-Schulwerkstatt mit Berliner Schüler*innen in der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Foto: Christoph Soeder
Der Bürgerrat Bildung und Lernen ergänzt den demokratischen Dialog um Perspektiven und Erfahrungen aus dem Bildungsalltag von Bürger*innen. Dabei bestimmten die Teilnehmenden die Themen und Aufgabenstellungen selbst. Die Ergebnisse, die Empfehlungen der Bürger*innen, verstehen sich als zusätzliche Beratungsgrundlage für gute bildungspolitische Entscheidungen.
Diese Teams arbeiteten für den Bürgerrat

Das Planungsteam des Bürgerrats war verantwortlich für die Konzeption, die Umsetzung der Veranstaltungen, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und den Kontakt zu Politiker*innen – soweit das nicht teilnehmende Bürger*innen übernahmen. Das Planungsteam traf sich alle sechs Wochen.
Zum Planungsteam zählten folgende Organisationen:
Montag Stiftung Denkwerkstatt
Aufgaben
Initiatorin, Organisation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, politische Kommunikation
Die Montag Stiftung Denkwerkstatt ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung und gehört zu den Montag Stiftungen in Bonn. Im Sinne des Leitbilds der Stiftungsgruppe „Handeln und Gestalten in sozialer Verantwortung“ übernimmt sie die Aufgabe, gesellschaftlich relevante, zukunftsweisende Themen aufzuspüren, den konstruktiven Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten zu suchen und soziale Veränderungsprozesse anzustoßen. Die Montag Stiftung Denkwerkstatt konzipiert, moderiert und organisiert Veranstaltungen, Dialogforen und Werkstätten für unterschiedliche Teilnehmerkreise, für Expert*innen verschiedener Fachgebiete ebenso wie für die allgemeine Öffentlichkeit. Dazu gehören auch prozessorientierte Beteiligungsformate der direkten Demokratie, wie der Bürgerrat Bildung und Lernen.
planpunkt
Aufgaben
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, politische Kommunikation, mediale Begleitung der Bürgerratsveranstaltungen, Beratung, Moderation der Arbeitsgruppen im Bürgerrat
planpunkt macht Themen öffentlich. Die Kommunikationsagentur ist aktiv in den Bereichen Medien, Bildung und Kultur. Auftraggeber sind Initiativen, Institutionen, Produktionsfirmen und Sender.
IKU Die Dialoggestalter
Aufgaben
Moderation der Bürgerratsveranstaltungen, Strukturierung der Themen, Koordinierung der Zufallsauswahl, Adressmanagement
IKU entwickelt seit über 25 Jahren Kommunikationsstrategien für Unternehmen, Behörden, Verbände, Stiftungen und Ministerien aus ganz Deutschland, schwerpunktmäßig in Prozessen mit Bürgerbeteiligung. Dazu bringen die Dialoggestalter Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten miteinander ins Gespräch. Sie beugen Spannungen vor und finden Lösungen für Konfliktsituationen.
Wider Sense
Aufgaben
Beratung, Prozessbegleitung, kritische Reflektion, Befragungen
Wider Sense ist ein Beratungsunternehmen für Stiftungen, Unternehmen und die öffentliche Hand mit Sitz in Berlin. Das 2019 gegründete Unternehmen unterstützt seine Kund*innen dabei, mit maßgeschneiderten Leistungen aus den Bereichen Recherche und Analyse, Strategieentwicklung und Implementierung sozialen Wandel wirkungsvoll zu gestalten. Mit einem multidisziplinären Team und Expert*innen-Netzwerk hat Wider Sense bereits mit mehr als 100 Kunden an Projekten in über 30 Ländern zusammengearbeitet.
















































































































